Swatch Chronology 1978-1985

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(1)Delirium tremens

1978
• Studie zur «Delirium tremens» (1). Die vollintegrierte Produktion-
technik wird später Vorbild für die Swatch-Technologie.

1979
ASUAG (Allgemeine Schweizerische Uhren AG) stellt die «Delirium» -
Technologie der Öffentlichkeit vor. Sie ist mit 1,98 mm Dicke die flachste
Uhr der Welt.

Die
ETA AG (2) in Grenchen (Tochter der Ebauches SA) erhält den
Auftrag für die Entwicklung einer preiswerten Uhr auf der Basis der voll-
integrierten Produktionstechnik.
Projektname: «Delirium vulgare».

1980

• Entwicklung der «Delirium vulgare» mit werkstofflichen Unter-
suchungen, Konstruktionsplänen, Designstudien und
prototypen (3)

1981
• Herstellung der ersten Modellformen in Schwarz und Änderung des
Projektnamens von «Delirium vulgare» auf «Popularis.»

• Der Markenname Swatch entsteht.

• Joint-venture mit amerikanischem Partner für die Lancierung der
Swatch in den USA.

• Auftrag der ASUAG/Ebauches an die ETA zur Entwicklung einer Lady
Swatch.

1982
• Erste Swatch-Kollektionsvorschläge und Produktion der ersten
300 000 Swatch-Uhren.

• Der Steuerungsausschuss der ASUAG mit Nicolas G. Hayek (4)
bewilligt Budget für die Lancierung in den USA und spricht Kredit
für die Weiterentwicklung.

• Crash-Studie der Hayek Engineering AG ergibt: Swatch soll wesent-
licher Bestandteil der Vorwärtsstrategie der ASUAG werden. Swatch-
Technologie muss dringend weiterentwickelt werden. Aufbau eines ei-
genen Vertriebssystems als Kontrolle über den Verkauf.

• Hayek Engineering empfiehlt die Entwicklung eines internationalen
Marketingkonzeptes und Lancierung der Swatch in der Schweiz.

1983
Der Steuerungsausschuss der ASUAG bewilligt die Mittel für die
Lancierungskampagne der Swatch in der Schweiz, Deutschland und
Grossbritannien.

1. März: Die «unmögliche Uhr» (5) wird in Zürich der Öffentlichkeit
vorgestellt, 12 Modelle zwischen CHF 39.90 und CHF 49.90.
Verkaufsziel 1983 1 Million und 1984 2,5 Millionen.

Im Herbst wird der Preis für alle Modelle auf CHF 50.- festgelegt.

Konzept und Planung der POP Swatch.

ASUAG und SSIH (Société Suisse pour L´Industrie Horlogère SA)
fusionieren und werden 1985 zur SMH (Schweizerische Gesellschaft
für Mikroelektronik und Uhrenindustrie AG).

1984
• Swatch unterstützt den Freestyle Ski World Cup (6) in Breckenridge,
Colorado, USA.

• Anfang Jahr ist die erste Million Swatch produziert.

• Eintrag von Swatch im Guinness Buch der Rekorde mit der 13 Tonnen
schweren und 162 Meter langen Giant Swatch am Hauptsitz der
Commerzbank in Frankfurt (7).

• Swatch zieht mit den 40
Saxophone starken «Urban Sax» in Paris ein.

• Erster Swatch Special für die First Breakdance World Champion-
ship (8) im Roxy in New York.

• Erste Street Painting Performance durch Swatch in Paris.

• Bis zum Jahresende hat die ETA 3 503 000 Swatch produziert.

1985
Gründung der Swatch AG (9) mit Sitz in Biel.

• Fashion that ticks: mit Raspberry, Ice Mint und Banana aus der
duftenden Reihe der Granita di Frutta und mit der transparenten Jelly
Fish
prägt Swatch definitiv die «Zeit-Geschichte» und macht als erste
Marke die Uhr zum modischen Accessoire.

• Lancierung des ersten Swatch Art Special im Centre Georges
Pompidou, gestaltet von Kiki Picasso (10).

• Zweite Swatch Street Painting Performance im Covent Garden in
London.

• Dritte Swatch Street Painting Performance mit 35 europäischen
Künstlern in Basel.

• Teilnahme von Swatch an Andre Logans «Alternative Miss World
Show».

• Konzert-Tournee mit den «Thompson Twins».

• Im Herbst sind 10 Millionen Swatch produziert.

• Lancierung der Limelight als erste Plastik-Uhr mit echten Diamanten
in Los Angeles.

• Giant Swatch in Tokio.

ETA AG(2)
(3)prototypes
Nicolas G. Hayek(4)
(5)amazing watch
Freestyle Ski World Cup(6)
(7)giant Swatch Frankfurt
irst Breakdance World-Championship(8)
(9)Swatch AG
Kiki Picasso(10)

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